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Axel Springer erreicht 2010 neue Ergebnisbestmarke, plant Rekord-Dividende und Aktien-Split 02.03.2011
aktiencheck.de
Berlin (aktiencheck.de AG) - Der Verlagskonzern Axel Springer AG (ISIN DE0005501357 / WKN 550135) gab am Mittwoch bekannt, dass er im Geschäftsjahr 2010 einen neuen Rekord-Gewinn erreicht und die im Jahresverlauf bereits zwei Mal angehobene Ergebnisprognose übertroffen hat.
Demnach stiegen die Gesamterlöse um 10,8 Prozent auf 2,89 Mrd. Euro. Das EBITDA kletterte um 53 Prozent auf 510,6 Mio. Euro, womit der Konzern operativ erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro verdiente. Alle operativen Segmente verbesserten im Vergleich zum Vorjahr ihre Profitabilität und erwirtschafteten zweistellige EBITDA-Renditen. Dabei profitierte Axel Springer von Wachstumsbeiträgen im digitalen und internationalen Geschäft sowie von den antizyklischen Investitionen in die Marken. Anhaltende Kostendisziplin und Effekte aus Portfoliobereinigungen wirkten sich ebenfalls positiv auf die Ertragslage aus.
Der um wesentliche nicht-operative Effekte bereinigte Konzernüberschuss stieg um 85,5 Prozent auf 283,2 Mio. Euro. Sowohl 2010 als auch 2009 erzielte man Ergebnisse aus der Veräußerung von Beteiligungen, die 2009 deutlich höher ausfielen als 2010. Der berichtete Konzernüberschuss belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 274,1 Mio. Euro (Vorjahr: 313,8 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei 8,19 Euro (Vorjahr: 10,19 Euro), das bereinigte Ergebnis je Aktie nahm von 4,53 Euro auf 8,27 Euro zu.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Rekorddividende von 4,80 Euro (Vorjahr: 4,40 Euro) je Aktie vorschlagen. Die Hauptversammlung soll zudem über einen Aktien-Split im Verhältnis 1:3 entscheiden. An die Stelle jeder Stückaktie mit einem aktuellen anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3,00 Euro sollen drei Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 Euro treten. Der Vorstand geht davon aus, dass die Liquidität und die Attraktivität der Aktie für Investoren damit weiter gesteigert werden können.
Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet der Vorstand mit einem Anstieg der Gesamterlöse. Zu diesem Anstieg werden voraussichtlich alle Erlöskategorien beitragen: Vertriebs-, Werbe- und übrige Erlöse. Der Vorstand geht davon aus, dass leicht rückläufige Erlöse im inländischen Printgeschäft durch steigende Erlöse im internationalen Printgeschäft und bei den digitalen Medien überkompensiert werden können. Für das EBITDA wird ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet. Dabei wird ein leichter Ergebnisrückgang im inländischen Printgeschäft vor allem aufgrund preisbedingt höherer Papierkosten durch deutliche Ergebnissteigerungen im internationalen und digitalen Geschäft überkompensiert.
Wie der Konzern separat mitteilte, hat er 74,9 Prozent der Anteile am Marktführer für Online-Prospekte und Mobile Couponing kaufDA (www.kaufda.de) übernommen. Das 2009 gestartete Unternehmen mit Sitz in Berlin bietet Händlern die Möglichkeit, lokale Angebotswerbung im mobilen und stationären Internet standortbezogen zu verbreiten und Verbrauchern so den Einkauf bequem von zuhause oder unterwegs planbar zu machen. Zusammen mit mehr als 80 Partnern und großen Internet-Unternehmen erreicht das kaufDA-Netzwerk über elf Millionen Nutzer in 12.000 deutschen Städten und Gemeinden.
Die Aktie von Axel Springer schloss gestern mit einem Plus von 1,61 Prozent bei 120,00 Euro. (02.03.2011/ac/n/d)
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